LOVE JOGGING
Ein Theaterstück mit Seitenstechen vor Lachen!
Von Derek Benfield
Deutscher Theaterverlag
Inhalt:
Brian joggt jeden Mittwoch. Das glaubt zumindest seine Frau. In Wirklichkeit übt er sich im Seitensprung mit einer gewissen Wendy. Und zwar in der Wohnung seines Freundes George, der wiederum zu gleicher Zeit – natürlich ohne dass Brian es ahnt – sich mit dessen Ehefrau vergnügt. Dieses Arrangement funktioniert reibungslos – bis Georges Frau Jessica eines Tages früher als erwartet von einer Reise zurückkehrt…
Über das Stück:
Das Stück setzt sich humorvoll und kritisch mit den gesellschaftlichen Tendenzen auseinander, die zwischenmenschliche Beziehungen auf Oberflächlichkeit, Konsum und Selbstoptimierung reduzieren, und regt damit zum Nachdenken über die Echtheit und Tiefe menschlicher Bindungen in der modernen Gesellschaft an.
Besetzung:
Dorothea Parton
Geboren und aufgewachsen in Wien. Nach der Matura hat sie ihr Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar in Wien erfolgreich abgeschlossen und war danach 5 Jahre am Wiener Burgtheater, 2 Jahre am Schauspielhaus Zürich und 8 Jahre am Theater in der Josefstadt engagiert. Seit 1986 ist sie freischaffend und war in unzähligen Film- und Fernseharbeiten dabei, unter anderem: 12 Folgen „Ringstraßenpalais“, 8 Folgen „Tatort Kommissar Wien“, 6 Folgen „Sowieso und Überhaupt“, 4 Folgen „Der Vierte Mann“, 72 Folgen „Kaisermühlen Blues“ sowie 3 Folgen „Bauernprinzessin“. Seit 2012 spielt Dorothea Parton beim Theater Sommer Parndorf mit und war 2019 und 2022 bei den Festspielen Stockerau zu sehen.
Irene Budischowsky
Irene Budischowsky debütierte am Theater An Der Wien als Tochter von Marika Röck in dem Musical „Die Gräfin vom Naschmarkt“. Es folgten Engagements an fast allen Bühnen Wiens, am Theater in der Josefstadt, Theater der Jugend, Volkstheater, Jura Soyfer Theater, Komödie am Kai, Freie Bühne Wieden, Theater An Der Wien, Ronacher, Theater Center Forum, sowie bei zahlreichen Festspielen, wie in Kobersdorf, Parndorf, Stockerau, Maria Enzersdorf, Klosterneuburg u.a.
Sie war auch in Italien und Deutschland, in Bozen, Altenburg, Plauen, Ulm, Zwickau, Bad Kissingen, Klingenberg am Main und am Opernhaus Halle engagiert. Sie spielte u.a. in Stücken von Shakespeare, Moliere, Horvath, Nestroy, Raimund, O,Casey und in Musicals wie Grease, Buddy – die Buddy Holly Story, Lili, Cinderella, Sisi und Lola Blau und The best little whorehouse in Texas.
Im Fernsehen kennt man sie aus „Kaisermühlenblues“, „Iris und Violetta“, „Eurocops“, „Fröhlich geschieden“ „Kommisar Rex“ und zahlreichen Fernsehspielen.
Sie war 9 Jahre Fernsehmoderatorin bei einem österreichischen Privatsender.
Sie ist viel beschäftigt als Sprecherin für Hörfunk und Fernsehen mit einem eigenen Sprecherstudio und arbeitet auch erfolgreich als Autorin und Komponistin für Kinderstücke
Katrin Fuchs
Die gebürtige Wienerin verkörperte 2025 im Wiener Metropol, sowie auf Schloss Weitra die Rolle der Florentina Fett in LIEBESGESCHICHTEN UND HEIRATSSACHEN, die Künstliche Intelligenz KIM im gleichnamigen Sprechstück in der Freien Bühne Wieden, und war in TATORT zu sehen; darüber hinaus tourte sie mit der Rockband QUEEN ALIVE durch Deutschland. In der Vergangenheit spielte sie Jacky Taylor in BOEING BOEING, Julie in NORWAY TODAY, Catherine in PROOF – DER BEWEIS, Lilian in DIE DREI VON DER TANKSTELLE, Christmas Eve in AVENUE Q – DAS MUSICAL uvm.
In der Junkoper SHOCKHEADED PETER übernahm sie sechs verschiedene Charaktere. Stationen u.a. Metropol Theater Bremen, Deutsches Theater München, Staatsoperette Dresden, Theater St. Gallen, Raimundtheater, Bühne Baden, Landestheater NÖ, Auditorium Grafenegg, Festspielhaus Bregenz, Wiener Stadthalle etc. Bei den Seefestspielen Mörbisch war sie als Riquette in VIKTORIA UND IHR HUSAR sowie als Eliza Doolittle in MY FAIR LADY engagiert. www.katrinfuchs.at
Kurt Hexmann
Der in Wien geborene Schauspieler erhielt nach Matura und Schauspielschule Krauss sein erstes Engagenment in Andre Hellers „Flic Flac“. Darauffolgende Theaterstationen waren das Theater der Jugend, Kleine Komödie, Simpl, Theater an der Wien, Tribüne, Akzent,Theater in der Drachengasse, Freie Bühne Wieden, Metropol, 3Raum Anatomietheater,die Stadttheater Baden, St. Pölten und Klagenfurt, u.v.a.
Dazwischen gab es immer wieder Tourneen in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit Klassikern wie Ein Sommernachtstraum (Lysander), Dantons Tod(Camille), Hamlet(Rosenkranz) und musikalische Produktionen wie Fledermaus(Orlofsky), Axel an der Himmelstür(Theo), Sissi (Major Krespl).
Die Arbeiten im Film und Fernsehbereich erstrecken sich von Axel Cortis „Blassblauer Frauenschrift“ zu Tatort, „Liebe Familie“, Kommissar Rex, Hochwürden wird Papa, Soku Donau, etc.
Mehr als 25 Jahre war der Schauspieler beim Kultursommer Laxenburg zu sehen – wie auch bei den Sommerspielen in Perchtoldsdorf, Bad Ischl, Gossam, Krems, Stockerau, Sitzenberg und Parndorf.
Seine permanente Sprechertätigkeit reicht von der Werbung bis zu diversen literarischen Programmen im In- und Ausland (Elfenbeinküste).
Mehr als 20 Jahre verband ihn eine intensive, produktive Zusammenarbeit mit Helmut Korherr; was mit „Kaiser Josef und das Bierhäuselmensch“ begann, führte über „Sissi, die rasende Kaiserin“ bis zum Einpersonenstück „Maria Montessori Ungeschminkt“, „Viktor Adler“ und vielen unterschiedlichen, literarischen Menschenbildern.
Felix Kurmayer
Geboren in Wien, blickt er auf über 131 Theater- und Filmproduktionen zurück.
Seine Ausbildung absolvierte er an der Universität von Kalifornien UCLA (Film, u. a. Sitcom) und an der HWA in Los Angeles, weiters am Konservatorium der Stadt Wien (Musical, Operette, Chanson) sowie im Schauspiel bei Peter Hofer & Mechtild Hauptmann.
Zu seinen Engagements zählen unter anderem das Burgtheater Wien (2 Jahre), das Stadttheater Baden, St. Pölten, Innsbruck, die Freie Bühne Wieden, die Neue Bühne Wien, die Kleine Komödie Wien und Graz.
Bei den Sommerspielen war er in Berndorf, Weitra, Gutenstein, Mödling, Sitzenberg, Weißenkirchen, Meggenhofen, Altmühl, Seelbach (beide BRD) zu sehen.
Im Fernsehen wirkte er u. a. mit in: „Kommissar Rex“ (erste Folge!), „Rosenheim-Cops“ (3 Episoden), „Tatort“ (2 Folgen), „Soko Kitzbühel“ sowie „Das Dorf an der Grenze“ (Regie: Peter Patzak). Darüber hinaus war er als Sprecher und in Werbetätigkeiten für Ö3, ORF, 3sat, n-tv Berlin (Pearle, Billa u. a.) tätig.
2023 erschien sein Gedichtband „200 Minuten Glück“.
Seine beiden Herzblut-Soloprogramme sind: „Jazz meets Poetry“ (u. a. ein Poesieabend in der österreichischen Botschaft in Washington, USA) und sein aktuelles Solo-Kabarett „DER FRAUENFLÜSTERER“ über die Kommunikation zwischen Mann und Frau.
Hinter den Kulissen:
Martin Gesslbauer
Bühnenbild
Natascha Ties
Assistenz & Organisation
Petra Teufelsbauer
Ausstattung
Thomas Koziol
Regie
Heinz Göbel
Kaufmännische Leitung & Produktion
Über den Autor: Derek Benfield
Benfield wurde 1926 in Bradford in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire als drittes von vier Kindern eines Journalisten geboren und besuchte die Grammar School im benachbarten Bingley.
Nach seiner Zeit beim Militär studierte er Schauspiel an der Royal Academy of Dramatic Arts in London und war von 1948 an in Ensembles verschiedener Stadttheater engagiert. Ab Mitte der 1950er-Jahre war er in zahlreichen Produktionen auch im Fernsehen zu sehen, vor allem in Serien der BBC.
Benfields erstes eigenes Bühnenstück, „The Young in Heart“, erschien im Dezember 1953. Seitdem wurden und werden seine Stücke in zahlreiche Sprachen übersetzt und europaweit an großen Schauspielhäusern mit namhafter Besetzung, in England etwa mit Arthur Lowe oder Tim Brooke-Taylor, in Frankreich mit Marc Camoletti, aufgeführt. Insgesamt schrieb Benfield über 30 vorwiegend komödiantische Theaterstücke, die sich bis heute in den Programmen großer deutscher Verlagshäuser wie etwa Rowohlt finden.
Derek Benfield verstarb am 10. März 2009 nahe London.
„In einer Welt voller Sorgen und Probleme muss es auch leichte, heitere Komödien geben. Lachen ist das einzige Allheilmittel, das uns von Natur aus gegeben ist. Wenn ich die strahlenden, vergnügten Gesichter der Leute sehe, die das Theater verlassen, nachdem sie ein Stück von mir gesehen haben, weiß ich, es hat sich gelohnt. Außerdem – ich habe gern etwas zu beißen.“ Derek Benfield