DON CHAOS
Das neueste Meisterstück von Kult-Autor Francis Veber
Litag Theaterverlag München
„Don Chaos“ – die neue Komödie von Francis Veber, dem Autor von „Dinner für Spinner“ – wirft vier Menschen in einen emotionalen Schleudergang, den man so schnell nicht vergisst.
Ein Polizist mit Aggressionsproblem und Ermittlungsakte im Nacken.
Eine Friseurin, so charmant wie ahnungslos – und genau deshalb brandgefährlich.
Ein Journalist, dessen Ideale gerade vom Meistbietenden geschreddert wurden.
Und mittendrin: Christine. Die Einzige, die noch glaubt, man könnte diesen Haufen irgendwie sortieren.
Vier Persönlichkeiten, die eigentlich unkaputtbar wirken – bis das Leben beschließt, einmal kräftig dazwischenzufunken. Was folgt, ist ein pointengenauer Tanz auf der Rasierklinge zwischen Tiefgang und totalem Wahnsinn.
Hier wird analysiert, diskutiert, gestritten – und zwar mit allem, was der psychologische Werkzeugkasten hergibt: Sigmund Freud wird zitiert, die Psychoanalyse liebevoll zerlegt, Moralvorstellungen geraten ins Wanken, und selbst die sicher geglaubten Wahrheiten entpuppen sich als ziemlich wackelige Konstrukte.
Themen? Alles, was unbequem ist: Identität, Angst, Beziehungen, Kontrollverlust – serviert mit Tempo, Witz und der Erkenntnis, dass wir alle näher am Chaos sind, als uns lieb ist.
Und genau darin liegt der Punkt:
Wenn schon alles auseinanderfliegt, dann bitte mit Stil. Und mit Lachen. Denn manchmal ist genau das die einzig funktionierende Therapie.
Besetzung:

IRENE BUDISCHOWSKYI debütierte am Theater An Der Wien als Tochter von Marika Röck in dem Musical „Die Gräfin vom Naschmarkt“. Es folgten Engagements an fast allen Bühnen Wiens, am Theater in der Josefstadt, Theater der Jugend, Volkstheater, Jura Soyfer Theater, Komödie am Kai, Freie Bühne Wieden, Theater An Der Wien, Ronacher, Theater Center Forum, sowie bei zahlreichen Festspielen, wie in Kobersdorf, Parndorf, Stockerau, Maria Enzersdorf, Klosterneuburg u.a.
Sie war auch in Italien und Deutschland, in Bozen, Altenburg, Plauen, Ulm, Zwickau, Bad Kissingen, Klingenberg am Main und am Opernhaus Halle engagiert. Sie spielte u.a. in Stücken von Shakespeare, Moliere, Horvath, Nestroy, Raimund, O,Casey und in Musicals wie Grease, Buddy – die Buddy Holly Story, Lili, Cinderella, Sisi und Lola Blau und The best little whorehouse in Texas.
Im Fernsehen kennt man sie aus „Kaisermühlenblues“, „Iris und Violetta“, „Eurocops“, „Fröhlich geschieden“ „Kommisar Rex“ und zahlreichen Fernsehspielen. Sie war 9 Jahre Fernsehmoderatorin bei einem österreichischen Privatsender.Sie ist viel beschäftigt als Sprecherin für Hörfunk und Fernsehen mit einem eigenen Sprecherstudio und arbeitet auch erfolgreich als Autorin und Komponistin für Kinderstücke

SANDRA HÖGL ist im schönen Tullnerfeld aufgewachsen und schon früh zog es sie auf die Bretter, die die Welt bedeuten.
Ihre künstlerische Ausbildung zur Musicaldarstellerin erhielt sie am Konservatorium der Stadt Wien. Von eben dort startete auch ihre Theaterlaufbahn mit Engagements in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie Gastspielen von Madrid bis Teheran, von Edinburgh bis Brisbane.
Bevor sie sich wieder in Wien niedergelassen hat, erkundete sie als Schauspielerin auf einem Kreuzfahrtschiff die Welt.
Aktuell ist sie neben der Schauspielerei auf der Theaterbühne und vor der Kamera auch als Event-Moderatorin und Sprecherin zu erleben. Als Sängerin feiert sie große Erfolge mit ihren Soloprogrammen „Frühlingsgefühle im Petticoat“ und „Der Soundtrack meines Lebens“.
Privat widmet sich Sandra leidenschaftlich der altägyptischen Kultur, dem Reit- und Schießsport sowie der Fotografie.

KURT HEXMANN, der in Wien geborene Schauspieler erhielt nach Matura und Schauspielschule Krauss sein erstes Engagenment in Andre Hellers „Flic Flac“. Darauffolgende Theaterstationen waren das Theater der Jugend, Kleine Komödie, Simpl, Theater an der Wien, Tribüne, Akzent, Theater in der Drachengasse, Freie Bühne Wieden, Metropol, 3Raum Anatomietheater, die Stadttheater Baden, St. Pölten und Klagenfurt, u.v.a.
Dazwischen gab es immer wieder Tourneen in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit Klassikern wie „Ein Sommernachtstraum(Lysander)“, Dantons Tod(Camille), Hamlet(Rosenkranz) und musikalische Produktionen wie Fledermaus(Orlofsky), Axel an der Himmelstür(Theo), Sissi(Major Krespl). Die Arbeiten im Film und Fernsehbereich erstrecken sich von Axel Cortis „Blassblauer Frauenschrift“ zu Tatort, „Liebe Familie“, Kommissar Rex, Hochwürden wird Papa, Soku Donau, etc.
Mehr als 25 Jahre war der Schauspieler beim Kultursommer Laxenburg zu sehen – wie auch bei den Sommerspielen in Perchtoldsdorf, Bad Ischl, Gossam, Krems, Stockerau, Sitzenberg und Parndorf.
Seine permanente Sprechertätigkeit reicht von der Werbung bis zu diversen literarischen Programmen im In- und Ausland (Elfenbeinküste). Mehr als 20 Jahre verband ihn eine intensive, produktive Zusammenarbeit mit Helmut Korherr; was mit „Kaiser Josef und das Bierhäuselmensch“ begann, führte über „Sissi, die rasende Kaiserin“ bis zum Einpersonenstück „Maria Montessori Ungeschminkt“, „Viktor Adler“ und vielen unterschiedlichen, literarischen Menschenbildern.

THOMAS KOZIOL, geboren in Wien. Nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Kunst und Musik zahlreiche Engagements in Wien, Graz – acht Jahre fixes Ensemblemitglied der Grazer Kammerspiele –, Bonn, Köln und Hamburg. Diverse Rollen bei Film und Fernsehen, Arbeiten als freier Regisseur, Produzent und Schauspieler sowie Leitung von Festspielen in Kärnten, Niederösterreich und im Burgenland.
Seit mehr als 13 Jahren prägt Thomas Koziol als Autor und Regisseur die Produktionen auf der Ritterburg Lockenhaus und verkörpert dort zugleich eine seiner markantesten Rollen: Graf Dracula! Im Sommer 2026 stand er zudem beim Elspe Festival in Deutschland in Winnetou I als Old Shatterhand auf der Bühne.
Hinter den Kulissen:
Martin Gesslbauer
Bühnenbild
Natascha Ties
Assistenz & Organisation
Petra Teufelsbauer
Ausstattung
Thomas Koziol
Regie
Heinz Göbel
Kaufmännische Leitung & Produktion
Über den Autor: Francis Veber
Francis Veber, geboren am 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich, zählt zu den bedeutendsten französischen Komödienautoren des 20. Jahrhunderts. Als Drehbuchautor, Regisseur, Theaterautor und Produzent prägte er das Genre mit intelligenten Mainstream-Komödien voller Timing, pointierter Figurenkonflikte und feiner sozialer Satire. Sein Markenzeichen sind präzise konstruierte Geschichten, in denen Gegensätze aufeinanderprallen: der Intellektuelle auf den Naiven, der Kontrollierte auf das pure Chaos, der Erfolgreiche auf den ewigen Verlierer. Aus einfachen Ausgangslagen entwickelt Veber meisterhaft Kettenreaktionen aus Missverständnissen und Eskalationen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Dinner für Spinner (Le Dîner de Cons), Die Ziege (La Chèvre), Ein Käfig voller Narren (La Cage aux Folles), Die Nervensäge ( L’Emmerdeur) und Ruby & Quentin – Der Killer und die Klette (Tais-toi!). Ein Mann, der bewiesen hat, dass Chaos am besten funktioniert, wenn es exakt geplant ist.