DON CHAOS
Das neueste Meisterstück von Kult-Autor Francis Veber
Litag Theaterverlag München

„Don Chaos“ – die neue Komödie von Francis Veber, dem Autor von „Dinner für Spinner“ – wirft vier Menschen in einen emotionalen Schleudergang, den man so schnell nicht vergisst.

Ein Polizist mit Aggressionsproblem und Ermittlungsakte im Nacken.
Eine Friseurin, so charmant wie ahnungslos – und genau deshalb brandgefährlich.
Ein Journalist, dessen Ideale gerade vom Meistbietenden geschreddert wurden.
Und mittendrin: Christine. Die Einzige, die noch glaubt, man könnte diesen Haufen irgendwie sortieren.

Vier Persönlichkeiten, die eigentlich unkaputtbar wirken – bis das Leben beschließt, einmal kräftig dazwischenzufunken. Was folgt, ist ein pointengenauer Tanz auf der Rasierklinge zwischen Tiefgang und totalem Wahnsinn.

Hier wird analysiert, diskutiert, gestritten – und zwar mit allem, was der psychologische Werkzeugkasten hergibt: Sigmund Freud wird zitiert, die Psychoanalyse liebevoll zerlegt, Moralvorstellungen geraten ins Wanken, und selbst die sicher geglaubten Wahrheiten entpuppen sich als ziemlich wackelige Konstrukte.

Themen? Alles, was unbequem ist: Identität, Angst, Beziehungen, Kontrollverlust – serviert mit Tempo, Witz und der Erkenntnis, dass wir alle näher am Chaos sind, als uns lieb ist.

Und genau darin liegt der Punkt:
Wenn schon alles auseinanderfliegt, dann bitte mit Stil. Und mit Lachen. Denn manchmal ist genau das die einzig funktionierende Therapie.

 
 

Besetzung:

Da  spannen wir Euch noch ein wenig auf die Folter 

Hinter den Kulissen:

Martin Gesslbauer
Bühnenbild

Natascha Ties
Assistenz & Organisation

Petra Teufelsbauer
Ausstattung

Thomas Koziol
Regie

Heinz Göbel
Kaufmännische Leitung & Produktion

Über den Autor: Francis Veber

Francis Veber, geboren am 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich, zählt zu den bedeutendsten französischen Komödienautoren des 20. Jahrhunderts. Als Drehbuchautor, Regisseur, Theaterautor und Produzent prägte er das Genre mit intelligenten Mainstream-Komödien voller Timing, pointierter Figurenkonflikte und feiner sozialer Satire. Sein Markenzeichen sind präzise konstruierte Geschichten, in denen Gegensätze aufeinanderprallen: der Intellektuelle auf den Naiven, der Kontrollierte auf das pure Chaos, der Erfolgreiche auf den ewigen Verlierer. Aus einfachen Ausgangslagen entwickelt Veber meisterhaft Kettenreaktionen aus Missverständnissen und Eskalationen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Dinner für Spinner (Le Dîner de Cons), Die Ziege (La Chèvre), Ein Käfig voller Narren (La Cage aux Folles), Die NervensägeL’Emmerdeur) und Ruby & Quentin – Der Killer und die Klette (Tais-toi!). Ein Mann, der bewiesen hat, dass Chaos am besten funktioniert, wenn es exakt geplant ist.